Montagskracher

Liebe Crissie,

 

von nun an hast Du eine eigene Abteilung in meiner Website. Da die Comics z.Teil unter Copyright stehen, darf ich sie nicht öffentlich zugänglich machen. Das gilt im Übrigen auch für Dich, aber das weißt Du ja.

Ein Klick auf das Bild und Du siehst es in Großansicht. Pfeil - auf der linken, rechten Seite scrollt die vergrößerte Ansicht durch

(oben rechts das X anklicken und es verkleinert sich wieder)

Also : Gute Unterhaltung!

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für 08.04.2019

Meine Seite ist so programmiert, dass sie von Smartphone, Tablett und PC anzugucken ist. Die Bilder Icons und Fenster sind interaktiv, es geschieht also etwas, wenn man sie anklickt.

Auch farblich abgesetzte Textpassagen sind mit Interaktivität verbunden. 

Insoweit muss ich meine Fertigkeit im Programmieren verbessern, aber ich finde, es geht schon so einigermaßen.

 

Diesmal, in dieser Woche,  liegt der Fokus auf Musik.

Ich habe mir übrigens ein Semiprofessionelles Mikrofon gekauft und möchte auch Hörbücher gestalten. Bin aber noch beim Friemeln. Es soll ja auch nicht klingen wie Arsch. Kostet Mühe, kostet Übung und Software-Fertigkeit, die ich mir erst aneignen muss. Ich glaube, dass ich dann ganz nette Sachen präsentieren kann. 

 

 

 

Und weil hier immer so sehr Geschäft gemacht wird mit "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) mit Dieter Bohlen und Co:

Hier mal ein Konzert - das ist von dem Emotionsgequarke weit entfernt, bietet echte Leistung und ist enorm!

Das Stück "Valenki"

Anastasia Tyurina, 7 Jahre alt.

(Und weil ich schon an perfidem Perfektionismus leide, drei kleine Fehlerchen hat sie sich geleistet. Trotzdem - echt grandios!!!, weil sie nicht nur virtuos, sondern auch mit musikalischem Gespür agiert!)

Uralt, trotzdem unvergessen.

Na, ja, meine Jugend. Was hat man da schmachten (küssen) können.

"Tres Lagrimas"

Eigentlich auch zeitlos. Wichtig sind dabei die Akustik Gitarren.

Ich komme weiter unten noch darauf zu sprechen. Diese sind spanischer Bauart und berühmter span. Musikbauer zu verdanken. Sie klingen super.

(Cordoba und Contreras)

 

 

 

<--- Manu Chao: eigentlich Franzose (1961 geb), lebt nun in Barcelona. Spielte in einigen südamerikanischen Bands, und hatte seinen Durchbruch 2000 mit "Bongo,Bongo" 8gefällt mir nicht so besonders). Auch heute sind seine Auftritte ausverkauft

(Übrigens: natürlich die bauchtönende Gypson + span. , alte, wunderbare, von Meister Cordoba gedertigte Gitarre)


 

 

 

Nachdem ich über Fender und Gipson bereits geschrieben habe, nun biete ich einen Ausflug zur Akustik Abteilung des Gitarrenbaus.

Jetzt lasse ich noch die spanischen Hersteller absichtlich weg. Es wird wohl einen weiteren Montag in Anspruch nehmen.

Es gibt zwei herausragende Gitarrenhersteller in Amerika, nämlich "Martin" und "Taylor".

Die wesentlich bekanntere ist die Martin. Fast alle Pop Größen bevorzugten sie (vielleicht auch, weil promoted?)

Wie auch immer, eine Martin hat einen sensationellen Klang (ich habe selber einmal eine gute angespielt) und ist durchweg durch alle Typen eine hervorragende Gitarre.

Noch besser, so Hör-und Genuss-Gurus, klingt aber die Taylor, die nie in höheren Stückzahlen produziert wurde und daher wahrscheinlich das durchgehend handwerkliche Herzblut beinhaltet.

Martin:

Martin D42 – Purple

Tonholz – Katalox (royal-mexikanisches, seltenes Ebenholz), Decke: Engelmann-Fichte. Binding (Zierholz als Hart- und Funier), dazu geflammter, europäischer Ahorn.

Natürlich sind die Einlagen Perlmutt und das Griffbrett massives Ebenholz. Brücke Ebenholz mit Purple Martin Einlage. Mechanik: Butterbean, vergoldet, z.T. Gold.

Eine solche Gitarre ist durchaus für den Anfänger nicht falsch, sofern man rund  15.000,00 € übrig hat.

 

Das wirklich Tolle an der Martin ist, dass man im Billigsegment (zw. 300 u 500 €) eine ganz hervorragende Doughnut bekommt (allgemein als Westerngitarre bekannt – mit Schlagbild, damit keine Schlieren im Holz entstehen). Da ist die Martin eine echte, wunderbare Anschaffung und nicht umsonst eine der meistgekauften Gitarrentypen im Akustik-Bereich.

 

 

Taylor:

"Indian Summer (ca.: 5000 - 5500 €)

Korpus: gequilter Ahorn (Güte: AA Grad, handselektiert), Decke Adirondack-Fichte (auch Red spruce genannt). Griffbrett selektiertes Ebenholz, Steg-, Sattelmaterial Tusq/ Micarta

Mechanik: Gotoh 510, Antique Gold

(spezielle Seiten Elixier Medium Gauge Strings, Phosphor Bronze, Nanoweb-Beschichtung, das Beste vom Besten– ich lasse hier Erklärungen weg, weil sonst käme man vom Hundertsten ins Tausende).

Die Taylor, ohne Brimborium, absolut herausragende Qualität und in allen Fertigungsabschnitten reine Handwerkskunst.

 

Sie ist von vornherein bei vergleichbarer Modellreihe teurer (z.Teil erheblich), als die Martin, aber der „KLANG!“! 



Viele berühmte Musiker schwören also auf "ihre" Martin. Das hat natürlich insoweit seine Begründung, als diese Berühmtheiten noch arme Schlucker waren, da gab es im niedrigen Preisbereich nur eine einzige Qualitätsgitarre: Das war die Martin. In Ruhmeszeiten schwören sie eben immer noch auf die "Anfänge" mit der Martin.

Wie schon bei Gibson Gitarren, will nun auch das Martin-Management den Klanghals nicht voll genug kriegen. Martin fertigt nun die teuerste Gitarre der Welt, die man bestellen kann. (außer Gitarren von Pop-Größen in Auktionen!))

Die D100 (inzwischen gibt es sogar schon die D200, noch irrer) für eine schlappe  eine Million €.

Jeder Akustik-Spezialist kann Dir erklären, dass der Klangkörper und die Schwingungen unter so viel Einlage-Krempel leiden muss.

Aber was soll's? Angeber mit Geldbeutel wollen bedient sein und so macht man Kasse!

(Bilder interaktiv!)

 


Ich habe natürlich Hersteller, wie Yamaha und Co, nicht vergessen, aber wir wollen hier ja nicht eine Schulung für Gitarristen und Gitarristenbauer durchführen. Es geht mir um ein wenig Hintergrundinformation, mehr nicht.

Zu den weniger bekannten, aber tollen Instrumentenbauern zählen z.B. "Duesenberg" für E-Gitarren in Handfertigung, wie Yamaha (doch sehr bekannt, aber damit behaftet, dass man diesen Fabrikaten gewisse maschineller Performance und Fertigung nachsagt) , sowie Ortega (vor allem span. Flamenco - und Konzertgitarren).

Die oben genannte Taylor ist eine sogenannte Konzertgitarre und die echten Konzertvirtuosen schwören auf sie.

 

 

 

Wieder biete ich Dir ein neues Thema:

 

Der WESTERN!

Diesmal aber, unter dem vornehmlichen Fokus dieser Woche, nämlich Musik, da biete ich Dir eines der berühmtesten Themen (neben "12 Uhr Mittags" (Musik:Tex Ritter) und "Spiel mir das Lied vom Tod", "Für eine Handvoll Dollar", den weiteren Kracher von Enrico Morriccone (leider eine Fake Nachricht, dass er im März verstorben sei, [nunmehr 91 Jahre alt])

Es handelt sich um das Theme:

"The good, the bad and the ugly" unter der Regie (natürlich) Sergio Leone.

Deutscher (ungelungener) Titel: "Zwei glorreiche Halunken "

In dieser Version hat sich das British Ukulele Orchestra dem Projekt angenommen.

Finde ich Klasse!

 

Der berühmten Filmmusiken gibt es viele, aber es erstaunt doch, dass eine Band sowohl tolle Filmmusik beiträgt und eigentlich viel früher schon einen Erfolg hatte, den man kennt, aber nie wusste von wem es stammt.

Filmmusik von Vangelis, die Furore machten:

1492 (Musik-Oskar) - , Blade Runner, Alexander, The Bounty, usw.

Aber ganz früher, nämlich 1992 gab es:

I'll find my home

 

 

Nun wieder einmal Mike Oldfield, der vor allem durch seine Tubular Bells weltberühmt wurde.

Shadow of the Wall hat man bestimmt schon mal gehört, aber nicht gewusst, dass es von Mike Oldfield stammt. (obwohl man seinen Typus hören kann!)

 

Ach ja, die uralten Zeiten! Ich hatte ein Banjo in der Hand gehabt, kam aber irgendwie mit diesem fantastischen Instrument nie zurecht.

Wie gut man mit einem Gitarrenspieler mithalten kann, zeigt dieses Instrumentalduell.

Gute Unterhaltung! 

 

Und noch ein Beispiel, wie sehr dieses DSDS (Deutschland sucht den Superstar) zu einem Gesangsgewimmer verkommt, sieht man, wenn man Tina S als Beispiel nimmt. Ein echtes Supertalent, 14 Jahre alt!

[Sie schwört im Übrigen auf Vigier-Gitarren: Vigier ist eine französiche Manufaktur. Die Firma erobert sich dadurch einen Namen, weil das Brett der Gitarren so wunderbar gebaut ist, dass präzises Spielen eine Freude macht. Weiterhin stellt Vigier ihre eigenen Abnehmer her, die keinen typischen Sound hervor bringen, sondern versuchen klangfarblich rein zu klingen. In Zeiten der Digitalisierung löblich, aber das wiederum klingt in meinen Ohren etwas steril (ich mag Laute, die typisch sind), aber Enthusiasten finden es toll. Bösartig würde ich sagen - die Vigier klingt steril, namenlos, charakterlos.

Ich möchte allerdings bei Tina S nicht wissen, wie viel abnormer Übungsfleiß dahinter steckt. Abgesehen vom Fleiß, sie ist ein echtes Talent!! Jawoll! und zurecht im Netz durchgestartet, zumal sie auf der Gitarre auch die schwierigsten Klassik Stücke spielt. (wie gesagt, steril - meine Meinung)

Sie spielt natürlich völlig fehlerlos! Unglaublich, aber eben, wie soll ich sagen, technisch. Dies ist ein Potpourry und irgendwann kann man ja auch wieder stoppen. (ich bin böse)

 

So unglaublich virtuos die Kleine ihr Instrument beherrscht, es klingt trotz allem - mechanisch, lieblos.

Ich will Dir deshalb nochmals Daczi Zsolt (Temesvari Vasarnap) in Erinnerung bringen. Technisch mindestens genauso virtuos, einmalig, aber.... Mit Timbre, mit Gefühl! Und mit eigenem Sound! (auch dem bösartig klaren, einschneidenden Klang der Fender zu verdanken, auf die so viele Musiker schwören)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss wieder einmal ein kleines Geschichtchen.

 

Wie immer bei Güni:

 

Gute Unterhaltung!

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Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche!